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Wie Onlinerollenspiele süchtig machen
Wie Onlinerollenspiele süchtig machen – am Beispiel von "World of Warcraft" und "Metin2"
Buchvorstellung. Das Onlinecomputerspiel ist heute eine der Lieblingsfreizeit-beschäftigungen im Kindes- und Jugendalter. Allein das Rollenspiel World of Warcraft hatte im Sommer 2011 über 11,1 Millionen Abonnenten weltweit und bringt seinen Herstellern jährlich über eine Milliarde Dollar ein. Doch es ist womöglich nicht nur der Spaß am Spiel, der die Nutzer dieser Fantasy-Rollenspiele fesselt. Die Wissenschaft diskutiert angesichts teils exzessiv betriebenen Spielverhaltens über das Suchtpotenzial von Bildschirmspielen. Magdalena Plöger-Werner geht der Frage nach, welchen Einfluss Computerspiele bei der Entstehung einer Suchterkrankung haben und untersucht dazu World of Warcraft und Metin2, zwei der bekanntesten und beliebtesten Onlinerollenspiele. Die Autorin thematisiert sowohl die Motive, die Spieler vor den Bildschirm locken, als auch den aktuellen Forschungsstand zur Prävalenz, Diagnostik und den Ursachen von Computerspielabhängigkeit. Dezidiert beschreibt sie Spielmechanismen, die langfristig an das Spiel binden können und hohe Nutzungszeiten einfordern. Der Jugendmedienschutz kann sich diesen Argumenten nicht verschließen. Angesichts der Untersuchungsergebnisse steht die Frage im Raum, ob Onlinerollenspiele mit dieser und ähnlicher Struktur für Kinder und Jugendliche überhaupt frei erhältlich sein dürften. Erschienen im Tectum Verlag.
ISBN: 3828828426
www.tectum-verlag.de
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X-PEER - Jungen auf Identitätssuche zwischen realen und medialen Welten
Prävention, Diagnostik und Therapie von Computerspielabhängigkeit
Namhafte Wissenschaftler und Praktiker zu dieser Thematik vereinen hier die neuesten Erkenntnisse im Hinblick auf den aktuellen Stand von Wissenschaft und Praxis. Im ersten Teil wird die Situation am Beispiel von Ländern wie die USA, Großbritannien, Schweden, Niederlande und Deutschland aufgezeigt. Ein weiterer Beitrag erläutert die Entwicklungen im Bereich der Finanzierung von Beratung und Behandlung von Computerspielabhängigen in Deutschland. Im zweiten Teil werden erste Leitlinien im Hinblick auf die Prävention, Diagnostik und Therapie von Computerspielabhängigkeit dargestellt, wie sie im Rahmen von Arbeitsgruppen des Fachverbands entwickelt worden sind.
Singen statt Computer spielen
Gospelchor für alle Kinder der Stadt startet in der Anne-Frank-Schule
SCHAU HIN! – Was Deine Kinder machen!Kinder müssen von Erwachsenen lernen, mit den modernen Medien richtig umzugehen. Viele Eltern haben dafür aber zu wenig Zeit oder wissen selber nicht genug über Internet, Handy, Games & Co. SCHAU HIN! bildet hier die Brücke: Unter www.schau-hin.info bekommen Erziehende praktische Tipps zur Mediennutzung und -erziehung. Das Ziel ist es, so das Gespräch zwischen Eltern, Lehrern und Kindern zu fördern. Denn nur so werden Kinder für den bewussten Umgang mit ihren Daten im Internet sensibilisiert oder vor den negativen Folgen übermäßigen TV-Konsums oder Computerspielens geschützt. SCHAU HIN! ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Vodafone, ARD und ZDF sowie der TV SPIELFILM. |
Lage:
Buchvorstellung. Der Sammelband zum gleichnamigen Expertensymposium des Fachverbands Medienabhängigkeit im Herbst 2009 vereint Beiträge zum nationalen und internationalen Stand von Forschung und Praxis im Hinblick auf die Prävention, Diagnostik und Therapie von Computerspielabhängigkeit.
Landeszeitung für die Lüneburger Heide 2010, 15.9.2010: 

